Entwicklung Immobilienkonzept

der zukünftigen "Pfarrei Nr. 18"

 

Ein Weg entsteht,

wenn man ihn geht...

Hauptinformationen, auch zum Entwurf der Eingruppierung der Gebäude, siehe von unten nach oben. Oben stehen aktuelle Themen.

 

Arbeitskreis zum Immobilien-Entwurf

Der Arbeitskreis der Pfarrei Nr. 18 (dies ist ein Arbeitstitel für die zukünftige Pfarrei, bestehend aus den drei Pfarreien St. Lioba, St. Flora und St. Johannes d.T.) hat sich zum 7.5.2026 gegründet. Er besteht aus den Leitenden Pfarrern der Pfarreie, aus einem Mitglied der Gemeindereferenten als Vertreter des Pastoralteams, zudem sind die stellv. Vors. des Verwaltungsrates Mitglied, die Vorsitzenden der Pfarreiräte und je ein Mitglied aus den Pfarreiräten.

 

Der Arbeitskreis besteht für die zukünftige gesamt Pfarrei Nr. 18, agiert aber in je eigenen Arbeitskreisen der einzelnen Pfarreien. Jede Pfarrei hat bereits öffentliche Informationsveranstaltungen abgehalten.

 

Für Pfarrei St. Lioba war dies am 23.6.26, mit ca. 85 Teilnehmenden

Für Pfarrei St. Johannes d.T. war dies am 5.8.2026 mit ca. 80 Teilnehmenden.

Für Pfarrei St. Flora war dies am 12.8.2026 mit ca. 55 Teilnehmenden.

 

Die einzelnen Arbeitskreise der einzelnen Pfarreien führten Informationsgespräche mit politischen Vertretern, um über den Entwurf und die Entwicklung in den Pfarreien zu informieren.

 

Jeder Arbeitskreis jeder einzelnen Pfarrei hat eigene Sitzungen und Besprechungen, auch über die Eingaben aus der Gemeinde und die Beantwortung der Post mit Fragen.

 

In unserer Pfarrei St. Lioba wurden alle Kirchenteams angeschrieben, mit Bitte um Stellungnahme anhand der Einschätzung über die Entwicklung in den Kirchorten, der Vernetzung in den öffentlichen Raum, der geistlichen Bedeutung des Themas und der Einschätzung der Kategorie-Einstufung im Immobilien-Entwurf. Neben den organisatorischen, pastoralen und finanziellen Aspekten möchten wir die Kirchenteams auch einladen, die geistliche Dimension in die Überlegungen einzubeziehen. Kirchengebäude und Pfarrheime sind kein Selbstzweck. Sie dienen dem Auftrag der Kirche, Menschen mit Gott in Berührung zu bringen und Gemeinschaft im Glauben zu ermöglichen. Daher baten wir die Kirchenteams der Pfarrei St. Lioba auch die folgenden Fragen in deren Beratungen zu bedenken und nach Möglichkeit in deren Stellungnahme aufzugreifen. Dies soll eine Hilfe sein, um den Blick nicht allein auf Immobilien, sondern auf die Zukunft des Glaubens in der Pfarrei zu richten.

Die folgenden Fragen müssen nicht alle von den Kirchenteams beantwortet werden. Doch allein durch das Durchlesen der Fragen weitet sich der Blick für die Thematik.


Bereich Gebäude, Infrastruktur, Entwicklung
• Welche Besonderheiten und Stärken zeichnen Ihren Kirchort aus?
• Welchen Beitrag leistet Ihr Kirchort für das kirchliche Leben in der gesamten Pfarrei?
• Wie vernetzt ist Ihr Kirchort mit anderen (benachbarten) Kirchorten (gemeinsame Aktionen, Wallfahrten, Menschen die aus anderen Orten zu Ihnen in den Gottesdienst/zu Veranstaltungen kommen)?
• Wie stellen Sie sich das kirchliche Leben an Ihrem Ort in etwa 30 Jahren vor?
• Welche Fragen stellen Menschen heute und erstrecht in Zukunft an Glauben, an feste Orte, an feste Gemeinschaft?
• Welche Entwicklungen erwarten Sie angesichts rückläufiger Zahlen bei Gottesdienstbesuchern sowie im ehrenamtlichen Engagement?
• Wie können die Kirchorte einander künftig unterstützen und ergänzen?
• Welche Hilfen und Formen der Solidarität können insbesondere gegenüber den Kirchorten angeboten werden, die derzeit der Kategorie C zugeordnet sind?

 

Bereich Geistliche Ebene, Glaubensleben
- Welche Menschen erreichen wir mit unserem kirchlichen Leben bereits gut, welche kaum oder gar nicht?
- Wo erleben Menschen an unserem Kirchort heute die Nähe Gottes besonders deutlich?
- Welche geistlichen Erfahrungen prägen das Leben unseres Kirchortes?
- Fahren Familien mit ihren Kindern lieber in andere Kirchen oder konfessionelle Gemeinschaften? Was könnten Gründe sein?
- Wofür sind wir Gott an unserem Kirchort besonders dankbar?
- Welche Formen des Gebets, der Gottesdienstfeier und des Glaubensaustauschs sind für die Menschen vor Ort besonders wichtig?
- Wie kann unser Kirchort Menschen auch in Zukunft bei der Suche nach Gott begleiten?
- Welche Glaubensangebote werden in 30 Jahren vermutlich noch wichtiger sein als heute?
- Wo sehen Sie Zeichen der Hoffnung für die Zukunft des Glaubens an Ihrem Kirchort?
- Was würde Ihrer Meinung nach verloren gehen, wenn es Ihren Kirchort in seiner bisherigen Form nicht mehr gäbe?
- Welchen besonderen geistlichen Auftrag oder Schwerpunkt in der Pastoral heute sehen Sie für Ihren Kirchort innerhalb der Pfarrei St. Lioba?
- Wo fordert uns Gott möglicherweise heraus, Gewohntes loszulassen und neue Wege zu gehen?
- Welche Chancen erkennen wir in den Veränderungen, vor denen unsere Pfarrei steht?

 

 

Bitte begleiten Sie die Entwicklungen durch ihr Gebet. Möge der Heilige Geist uns führen.

 

 

 

 

 

 

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Informationsabend für Pfarrei St. Lioba

Dienstag, 23. Juni 2026

um 19 Uhr im Pfarrsaal St. Paulus

Goerdelerstr. 20, Ziehers-Nord

Vorstellung des Bistums Entwurfs "Immobilienkonzept Pfarrei Nr. 18"

Infos zum Arbeitskreis

Rückmeldungen & Fragen

(ausreichende Parkplätze sind beim benachbarten Netto-Markt)

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Schon viele Jahre sind die Pfarreien unseres Bistums im Prozess des Zusammenwachsens. Da nun die Auswirkungen sichtbar und sprübar werden, kann es einem Vorgehen, als würde es schnell voran gehen. Dass wir aber schon seit Anfang der 2000er Jahre mit unserem Bistum in diesem Prozess stehen, wird dann schnell aus dem Blick verloren. Wir befinden uns in der letzten Phase der Pfarreienneugründungen (auf dann insg. 28 Pfarreien im gesamten Bistum).

 

Was sind die nächsten Etappenziele?

 

Das Immobilienkonzept wird durch die Gremien rechtzeitig beschlossen werden, sodass dieses, nach Prüfung durch das Bistum, spätestens zum 1. Januar 2028 in Kraft treten wird.

 

Ab Januar 2028 wird eine Steuerungsgruppe "Pfarrei Nr. 18" gegründet werden (Mitglieder aus allen drei Pfarreien; Namensfindung & Logo, Zusammenwachsen der drei Pfarreien, Organisatorisches im Bereich der Verwaltung (Pfarrbüros, neues Pfarrsiegel, einheitliche Software, Arbeitsprogramme und Hardware), Gremienneuwahlen, Neugründungsgottesdienst; uvm.).

 

Ab 1. Januar 2030 tritt dann offiziell-rechtlich die neue "Pfarrei Nr. 18" in Kraft (Terminvorgabe durch Bistums).

 

 

 

Nachfolgend erhalten Sie auf dieser Seite Informationen zur Entwicklung eines Immobilienkonzeptes (Kirchen, Pfarrheime, Pfarrhäuser) der zukünftigen "Pfarrei Nr. 18" (Arbeitstitel)  wiedergegeben.

 

Unsere Pfarreien im Pastoralverbund "St. Lioba Petersberg", "St. Flora Künzell" und "St. Johannes der Täuder Fulda" befinden sich seit mehreren Jahren in einem Prozess der Zusammenarbeit und des Zusammenwachsens. Sie bilden in Zukunft die "Pfarrei Nr. 18".

 

In einer Informationsveranstaltung des Bistums am 16. April 2026 wurden hauptsächlich die Gremienvertreter mit den Hauptamtlichen über den Entwurf eines Immobilienkonzeptes informiert. Die Hintergründe der notwendigen Anpassung von Immobilien und auch Kirchen wurde aus verschiedenen Blickwinkeln erörtert. 

 

Katholikenzahl (31.12.2025):  21.279

Katholikenzahl 2035 (-25%): 15.959

Katholikenanteil an der Gesamtbevölkerung (2025): 44,9 %

Fläche in Hecktar: 7.231 ha

Zahl der Kirchenbesucher (2025): 2.253

 

Es ist ein komplexes Thema, dass man hier schwerlich in Gänze darstellen kann.

Diese Seite dient der Information, um eine gewisse Transparenz zu geben.

 

Es wird im Mai eine Arbeitsgruppe (ca. 15 - 17 Personen) "Immobilienkonzept" gegründet werden. Diese besteht  aus folgenden Mitgliedern:

  • den 3 leitenden Pfarrern der noch selbstständigen Pfarreien: Pfarrer Jens Körber (Petersberg & Moderator des Pastoralverbundes), Pfarrer Rudolf Liebig (Künzell), Pfarrer Michael Oswald (Johannesberg),
  • aus Mitgliedern der Pfarreiräte (2 Personen aus jedem der 3 Pfarreiräten),
    der Verwaltungsräte (1 Person aus den jeweiligen Verwaltungsräten, zusätzlich zum Leitenden Pfarrer der jeweiligen Pfarrei),
  • 1 Vertreter der Gemeindereferenten und
  • darüber hinaus Personen, die durch ihr berufliches Fachwissen den Prozess bereichern könnten. 

Die Arbeitsgruppe entwickelt auf Grundlage des nun vorliegenden Bistums-Entwurfs in den nächsten Monaten ein Immobilienkonzept und stellt es den Gremien der Pfarreien vor. Genauer Modus wird die Arbeitsgruppe bestimmen.

 

Die Anzahl der Kirchen in A, der Kirchen in B und der Kirchen in C ist vorgegeben. Die Einkategorisierung der Kirchen (in A/B/C) ist theoretisch veränderbar. Die Bistumsverantwortlichen haben jedoch plausible Kriterien ihrem Entwurf zugrunde gelegt. 

 

Die Arbeitsgruppe soll möglichst neutral und ohne Emotionen arbeiten (trotz Empathie). Die Zukunft der Entwicklung in der "Pfarrei 18" ist im Fokus. Äußerer Druck und evtl. Unterschriften-Sammelaktionen haben keinen Einfluss auf die Arbeit. Die Arbeitsgruppe wird den Austausch zu den Menschen der drei Pfarreien suchen, z.B. Pfarreiversammlungen.  

 

Für die Gebäude in C-Kategorie wird geschaut werden, wie eine finanzielle Unterstützung durch teilweise andere Nutzung oder Generieren von Spenden/finanzieller Unterstützung (Fundraising) möglich ist. Ob die Arbeitsgruppe darin sich einarbeiten kann, ist fraglich. Es ist ratsamer, vor Ort an den Kirchorten neue Arbeitsgruppen zu etablieren.

 

Eine Eingruppierung einer Kirche in die C-Kategorie hat nicht automatisch die Folge einer Profanierung ("Entweihung"). Doch die Finazierung kann nicht allein durch die Kirchengemeinde geschehen. Diese Gebäude brauchen gute eigenständige Einnahmen, ggf. durch eine Art "Kirchbauverein". Viele Möglichekeiten kann man sich im Moment nicht vorstellen, aber wir werden zu guten, kreativen Ideen kommen.

 

Die Entscheidungsfindung des Immobilienkonzeptes ist auch ein Geistlicher Prozess. Wir bitten um Ihr Gebet. Gott führt uns durch diese Zeit.

Am Ende der Entscheidungsfindung werden sich die Verwaltungsräte (als rechtsverbindliches Organe der noch drei Pfarreien) über den Entwurf einigen. Das Ergebnis wird dem Bistum zur Entscheidung vorgelegt. Die Genehmigung des Immobilienentwurfes liegt damit letztendlich beim Bistum. 

 

Das Nachfolgende ist ein gut durchdachter Entwurf

des Bistums für ein Immobilienkonzept für die

zukünftige "Pfarrei Nr. 18":

 

Das Bistum hat in Bezug auf die Kirchen drei Kategorien entwickelt, die eine unterschiedliche Bezuschussung durch das Bistum bedeuten:

 

A (volle Unterstützung der Finanzierung wie bisher) = 6 Kirchen

  St. Peter Petersberg (Grabeskirche der Heiligen Lioba)

 St. Paulus Ziehers-Nord

  St. Nikolaus u. Valentin Steinhaus

  St. Flora u. St. Kilian Florenberg

  St. Antonius v. Padua Künzell

  St. Johannes der Täufer Johannesberg

 

 

B (finanzielle Unterstützung bei "Dach und Fach") = 5 Kirchen

  St. Aegidius Marbach

  St. Anna Dietershan

  St. Pius Fulda (mit Pfarrheim)

  St. Peter Bronnzell

  Christkönig Edelzell-Engelhelms

 

 

C (keine finanzielle Unterstützung durch das Bistum) = 10 Kirchen

  Rabanus Maurus Petersberg

  St. Elisabeth Lehnerz

  Herz Jesu Bernhards

  St. Bartholomäus u. Jakobus Steinau

  Hl. Dreifaltigkeit Pilgerzell

  St. Antonius v. Padua Dirlos

  Maria Hilf Bachrain

  St. Judas Thaddäus Zell

  Mariae Geburt Istergiesel

  Maria Königin des Friedes Kohlhaus

 

 

Von 9 Pfarrheimen werden 4 in Kategorie A sein und 5 in C.

  Ziehers-Nord (mit Pfarrhaus)

  Steinhaus 

  Künzell

  Edelzell-Engelhelms

 

  Petersberg

  Marbach

  Pilgerzell

  Bachrain 

  Johannesberg

 

 

Bei den Pfarrhäusern gibt eine finanzielle Unterstützung des Bistums bei den Pfarrhäusern, in denen der leitende Pfarrer wohnt bzw. das zentrale Pfarrbüro besteht, oder eine Außenstelle des Pfarrbüros ist. In Zukunft werden mitarbeitende Priester in Mietwohnungen wohnen (für die jetztigen mitarbeitenden Priestern ist zunächst Bestandschutz in den bisherigen Dienstwohnungen der Pfarrhäuser gegeben).

Von 10 Pfarrhäuser werden 2 in Kategorie A sein und die übrigen in C.

 

  Künzell

  Johannesberg

 

 Petersberg

 Marbach

  Lehnerz

 Steinhaus

 Pilgerzell

 Bachrain

 Bronnzell

 Edelzell-Engelhelms

(  Cella Petersberg)

 

 

Die Kapellen und anderen Gebäude der Pfarrei werden später ebenso nicht mehr über das Bistum bei Baumaßnahmen bezuschusst (zum überwiegenden Teil war dies aber auch jetzt schon so):

 

  Kitas (Baulast an politische Gemeinde abtreten)

  Mariengrotten

  Bonifatiuskapelle, Friedhof Petersberg

  Marienkapelle, Friedhof Lehnerz

  Wendelinuskapelle, Steinhaus

  historische Gebäude um die Kirche St. Flora am Florenberg

  Bildstöcke und Wegkreuze

 

Ab 1.1.2028 wird die neue Zuschuss-Regelung des Bistums gültig. Vorerst gilt dann der Entwurf. Unsere neue "Pfarrei Nr. 18" muss bis spätestens 2030 gegründet worden sein.

Auf ein Immobilienkonzept für die zukünftige "Pfarrei Nr. 18" können sich die Pfarreien (Petersberg, Künzell und Johannesberg) jedoch bereits vor der Fusion einigen.

Allerspätestens zwei Jahre nach der Pfarreineugründung (2032) muss es beschlossen sein. Sollte man sich nicht auf ein Immobilienkonzept einigen können, wird der Entwurf des Bistums ab spätestens 2032 gültig. 

Eine relative zeitnahe Einigung, auf ein Immobilienkonzept, ist aus unterschiedlichen Gründen anzustreben und sinnvoll.

Bitte begleiten Sie die Überlegungen und die Menschen in den Kirchorten in Ihrem Gebet. Danke.

 

 

Pfarrer Jens Körber,

Moderator des Pastoralverbundes

"St. Flora und St. Lioba Petersberg-Künzell-Fulda"