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Neue Gottesdienstordnung

Liebe Schwestern und Brüder,

am 1. Dezember 2018 und damit am 1. Adventswochenende, also dem Beginn des neuen Kirchenjahres, tritt die neue Ordnung für die Gottesdienste in Kraft.

 

Was sind Anlass und Hintergründe?

  • Für uns Priester gilt die Regel, dass wir an Werktagen einmal die Hl. Messe feiern sollen, an Sonn- und Feiertagen maximal dreimal (einschließlich Vorabendmesse).
  • Hintergrund dieser Regel ist, dass für uns – wie für alle katholischen Christen – die Eucharistie Mitte unseres Glaubens, Begegnung mit Jesus Christus ist, der in seinem Leib und Blut wahrhaft gegenwärtig ist.
  • Deshalb darf für uns die Hl. Messe niemals „ein Termin unter anderen“ sein oder gar „wie am Fließband“ gefeiert werden!
  • Die bisherige Messordnung hatte an manchen Tagen zu viele Messfeiern für die zur Verfügung stehende Zahl an Priestern.
  • Es hat sich in der letzten Zeit auch gezeigt, dass es immer schwieriger wird, Vertretungen zu finden, weshalb vereinzelt schon Hl. Messen ausfallen mussten.
  • Messfeiern – gerade am Sonntag, dem Tag des Herrn – sollen die Gläubigen zusammenführen und nicht voneinander trennen! Die Entwicklung der Gottesdienstbesucherzahlen in den letzten Jahren (ein Verlust von über 50% in den letzten acht Jahren!) zeigt, dass die hohe Zahl an Sonntagsmessen nicht nötig ist.

 

Wie ist die neue Gottesdienstordnung entstanden?

  • In vielen Gesprächen gab es Rückmeldungen zum Thema Gottesdienst & Gottesdienstzeiten.
  • Die Liturgieausschüsse der Pfarrgemeinderäte von St. Peter und St. Paulus haben beraten.
  • In den Briefkästen zum Zukunftsforum gab es viele Rückmeldungen zum Thema „Gottesdienst“.
  • Am Zukunftsforum hat sich eine Arbeitsgruppe „Gottesdienst“ gegründet, die für jedes Gemeindemitglied offen stand. Die AG hat dann gemeinsam die neue Gottesdienstordnung erarbeitet.
  • Da die Abdeckung der Gottesdienste immer schwieriger wird, tritt die neue Gottesdienstordnung bereits zum 1. Advent in Kraft. Die Arbeitsgruppe Gottesdienst wird beim Zukunftsforum am 2. Advent weitere Ideen aus dem Bereich Gottesdienst vorstellen.

 

Was ist wichtig an der neuen Gottesdienstordnung?

  • Trotz zurückgehender Priesterzahlen kann ein umfangreiches Angebot aufrechterhalten werden.
  • Am Sonntag findet in jeder Kirche eine Hl. Messe statt.
  • Auch an den Werktagen ist es möglich, eine Hl. Messe mitzufeiern.
  • Auch in den Seniorenheimen kann weiterhin regelmäßig die Hl. Messe gefeiert werden.
  • Beerdigung können wie bisher mit einer Hl. Messe (Requiem) verbunden werden, ohne dass deshalb eine andere Messfeier ausfällt.
  • Das Angebot der eucharistischen Anbetung und damit der Begegnung mit dem auferstandenen und in der Eucharistie gegenwärtigen Herrn konnte ausgeweitet werden.
  • Mit dem Morgenlob in der Cella unserer Liobaschwestern sind neu auch Gottesdienste aufgenommen, die keine Messfeiern sind.
  • Ohne die treuen Dienste von Pfarrer Wunibald Jüngst wäre diese auch weiterhin sehr umfangreiche Gottesdienstordnung nicht möglich. Herzlichen Dank und vergelt's Gott!

Wie sieht die neue Gottesdienstordnung aus?

Bitte beachten Sie den jeweils aktuellen Pfarrbrief und die Aushänge!

 

Liebe Schwestern und Brüder!

Natürlich werden die Änderungen bei manchen Unmut, Ärger oder Unverständnis auslösen, weil sich so manche liebgewonnene und eingespielte Abläufe ändern.

Wenn das bei Ihnen der Fall sein sollte, kann ich Sie nur einladen, sich ehrlich die Frage zu stellen, ob diese Dinge es Wert sind, der Feier der Hl. Messe und damit der sakramentalen Begegnung mit Jesus Christus, unserem Herrn und Heiland, fernzubleiben – oder ob es nicht an der Zeit ist, neu seine Einladung zu hören und sich von ihm, der

unser Leben ist, in Wort und Sakrament in der Gemeinschaft seiner Kirche beschenken zu lassen.

Denn: Die neue Gottesdienstordnung kann natürlich auch wieder geändert werden – am schönsten wäre es, wenn das wegen voller Kirchen der Fall wäre!

 

Ihr

Florian Böth, Pfr.

Pfarradministrator

 

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