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aus der Taufe Leben - Tauferneuerung der Familienkreise

... ich wurde getauft am ...

Einen besonderen Besinnungs- und Begegnungstag erlebten alle Familienkreise an dem sie sich in der Rabanus-Maurus-Kirche und im Flüehaus am Samstag Nachmittag eingefunden hatten.
Pfarrer Dr. Florin Böth begrüßte die Familien und lud sie ein, sich der eigenen Taufe zu erinnern.

Wie war das damals noch? Wann war mein Tauftag, wer war meine Taufpatin oder Taufpate, habe ich meine Taufkerze noch, wo wurde ich eigentlich getauft?


Die Erwachsenen stimmten sich über ihren Namen und Taufnamen ein, um sich anschließend mit einer Bibelstelle aus dem Römerbrief über die Taufe auszutauschen. Die Kinder entdeckten beim Auspacken eines Geschenkkartons, der weitere verpackte Geschenke enthielt, dass Gottes Geschenk an die Menschen seine ganz persönliche Bindung mit der Taufe beginnen lässt und sich im Laufe des Lebens - wie mit den verpackten Geschenkkartons - immer weiter entfaltet und bereichert.


Ein Taufgedächtniswortgottesdienst fasste das Erlebte zusammen, musikalisch begleitet mit Gitarren, Klarinetten- und Trompetenklang und der persönlichen Segnung durch den Pfarrer.

der Täufer - Taufstein in der Liobakirche Petersberg

Täufer und Täufling - Taufstein in der Liobakirche

 

Motive mit Symbolcharakter und Tiefe - Taufkerze, Taufurkunde, Taufkleid, Taufwasser, Chrisam und mehr
Fotos: Bernhard Vey, Dr. Ulrich Schaller und Lothar Theisen

Text der Taufurkunde im Wortlaut


Am 4. Juli im Jahre des Heils 1943 wurde in der Pfarrkirche
zum hl. Georg in Großenlüder


Name des Täuflings


in der heiligen Taufe durch die Güte des barmherzigen Gottes und

seinem unerforschlichen Ratschluß auserwählt und berufen zum Kin-

de Gottes+Er wurde geboren aus Gott, wiedergeboren aus dem Was-

ser und dem heiligen Geist, ausgestattet mit göttlichem Leben, neu-

gestaltet nach dem Ebenbild Gottes zum Bruder Jesu Christi, erho-

ben zum Tempel des hl. Geistes, umgewandelt zum Glied am Leibe

Christi, eingepflanzt als Zweig an seinen heiligen Weinstock, aufge-

nommen in das heilige Volk, das königliche Priestertum, das gött-

liche Geschlecht der getauften Söhne und Töchter Gottes+Nun ist er

Glied der Kirche Gottes, der heiligen katholischen Kirche+Er hat das

Recht, den Leib des Herrn zu empfangen, in der hl.Beicht Nachlaß

der Sünden zu erhalten, im Sakrament der Firmung mit dem hl. Geist

erfüllt und Streiter Christi zu werden+In der Priesterweihe kann er

am Priestertum Christi Anteil erhalten, oder kann das Sakrament

der Ehe empfangen+In schwerer Krankheit wird jeder Priester sei-

nem Rufe folgen, um ihm im Sakrament der Ölung den Kranken-

segen des Herrn und die Weihe zum Todeskampfe zu spenden+Er hat

Recht und Anspruch auf alle Segnungen und Weihen der Kirche, An-

teil an jedem Meßopfer, das je auf dem Erdkreis dargebracht wird, und

empfängt aus der Fülle der Verdienste Christi und aller heiligen Gnade

um Gnade+Denn seine Gemeinschaft reicht bis in das Reich der to-

ten und bis zu den Seraphim vor dem Antlitz Gottes+Ruft ihn der

Herr zu sich, so steht ihm zu, kirchlich begraben zu werden, denn er ist be-

rufen zur Herrlichkeit der Auferstehung und zur unaussprechlichen

Freude des glückseligen Gottes, der lebt und herrscht in alle Ewigkeit+Der

Herr gebe, daß er seine Berufung eingedenk sei und würdig danach lebe+


unterschrieben vom Paten, der Vertretung des Paten und des Pfarrers.


 

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