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Gemeindemission

"sammeln und senden" Abschluss der Gemeindemission

Am Sonntag, den 27. September endete die Mission der Gemeinden St. Peter und St. Paulus in einem gemeinsamen Gottesdienst in der Rabanus-Maurus-Kirche. Die Kirche war weit über den letzten Platz hinaus gefüllt, ein Bild, dass es eigentlich nur Weihnachten zu sehen gibt. Dieses Bild bezeugt, dass die Gemeindemission hier ein Erfolg ist. In den vergangenen zehn Tagen haben viel Menschen an den Gottesdiensten mit Missionspredigten sowie den anderen Veranstaltungen teilgenommen, genannt sei stellvertretend vieler anderer Programmpunkte der Jugendtag, Brotbacken am Backhaus, der Familiennachmittag, der Männerstammtisch, das Candle-Light-Dinner für Paare, Evensong oder der Abend der Versöhnung in der Liobakirche.
In der Predigt hob Pater Watteroth heraus, dass das Motto der Mission „Von Grund auf neu“ mit dem Logo der beiden Kirchen und einem Pinsel, der alles neu zu streichen scheint, nicht nur ein Event sein dürfe. Unterstrichen hat er es, indem er vorab einen Messdiener mit Farbe und Pinsel bemalt hat. „Was wir in den vergangen Tagen erlebt haben, muss Platz im Leben finden. Was kann ich konkret im Leben ändern, damit mein Leben aus den Glauben heraus gelingen kann?“, so der Prediger. „Die Impulse und Gedanken zu den einzelnen Sakramenten der Kirche haben uns gestärkt. Das soll helfen, auch im Alltag zu Hause oder an der Arbeit den Glauben lebendig zu halten. Die Erfahrung der starken Gemeinschaft der letzten Tage stützt uns dabei. Das Gemeindeleben in St. Peter und St. Paulus ist lebendig und so soll es auch weiterhin bleiben. Die Tage der Mission sind eine Stärkung dazu.“, sagte Pater Watterroth.
Für die Mission wurde eigens ein Kreuz angefertigt. Dieses Kreuz wurde am Ende des Gottesdienstes gesegnet und an die Jugend übergeben. „Die Jugend ist die Zukunft unserer Gemeinden, nehmet dieses Kreuz und gebt Zeugnis von euren Glauben in der Familie, in der Schule oder im Freundeskreis.“ Sagte Pater Wolf zum Schluss der Messe. Danach wurde der päpstliche Segen gespendet.
„Wir sind sehr dankbar für diese Tage der Mission und erhoffen uns einen neuen Wind eine neue Begeisterung für unsere Gemeinden hier am Petersberg und in St. Paulus in Fulda. Ich glaube, den neuen Schwung kann man spüren und ich bin sehr dankbar für alle, die an der Mission mitgearbeitet haben. Die ersten Planungen dafür begann schon vor gut zwei Jahren und es war schön zu erleben, wie viele Menschen schon bei der Vorbereitung geholfen haben. Es herrschte großes Engagement bei der Verteilung der Programmhefte, der Vorbereitung der Gebetsstafette oder bei der Durchführung, dass genügend Stühle und Tische stehen, ausreichend Kaffe und Kuchen zur Hand war, einfach alles. Es hat bis ins Detail gestimmt. Dafür möchte ich allen herzlich danken.“, sagte der Ortspfarrer Jan Kremer.

 

"Beichte ausbalancieren" Familientag und Abend der Versöhnung

 

"Ehe - provozieren"

 

"Männerstammtisch ind der Quelle"

 

"Krankensalbung - aufrichten"

 

„Weihe – präsent sein“

„Wie kann man in dieser Zeit Priester sein oder Priester werden wollen, keine Partnerschaft, kein Sex – ist dass denn alles angemessen?, arbeiten weit über das gesetzliche Pensionsalter hinaus – man könnte es doch auch einfacher haben - ist er vielleicht übergeschnappt?- Und trotzdem: Priester werden, auch wenn es wenige sind, die sich aufmachen. Ich wende mich jetzt einmal an die Eltern: Was für ein Gefühl ist es, wenn ihr Sohn sagen würde „Ich will Priester werden.“ Würden sie ihn unterstützen?“, fragte Pater Wolf. Um diese Frage zu unterstreichen legte er einem Messdiener die Stola um. Es sind zarte Berufungen, die gehegt und gepflegt werden wollen – dazu braucht es auch die Gemeinde, die ihre Priester stützen. Wir brauchen Menschen, die um solche Berufungen beten und Berufungen weiter im Gebet begleiten. Und Bitte nicht wundern, wenn jemand aus der Familie diesen Ruf hört!“ Der Pater berichtete von seiner Berufung, eigentlich hätte seine Mutter gedacht, dass sein Zwillingsbruder sicher mal Priester wird, denn er war der Fromme, er hingegen... naja. Weiter erzählte er mit einem Lächeln von Bischof Bejoy dela Cruz OMI aus Bangladesch, der zum Klosterparkfest in Hünfeld zu Gast war, wie er Priester wurde: Er hatte zu Hause acht oder neun Geschwister und seine Mutter betete darum, dass einer aus der Familie ein Priester wird. Mit 18 Jahren hat er festgestellt, dass er der einzige Junge war, sonst hatte er nur Schwestern. „In der Welt voll Irrungen und Wirrungen müssen Gemeinde und Priester zusammenstehen – geht also gut mit euren Priestern um. Es tut weh, wenn ein Priester seinen Weg aufgibt – aus welchen Gründen auch immer. Priester sind Diener Gottes, die sich wirklich um das Seelenheil der Gläubigen kümmern und handeln im Auftrag Gottes. Sie leben eine Berufung – nicht nur ein Job – die Berufung hat mit dem ganzen Menschen zu tun – Gott hat mit dem ganzen Menschen zu tun. Ein Priester ist auch Mensch, er kann auch grantig sein oder trifft auch mal falsche Entscheidungen und bedarf der Erlösung, aber es geht ihm um die Verkündigung des Gottesreiches – in der Messe handelt er stellvertretend als sichtbares Zeichen im Namen Gottes. Wir sind gemeinsam auf den Weg.“ ,so Pater Martin Wolf. Zum Abschluss seiner Predigt fügte er an:
Der Priester ist verunsichert
• predigt er länger als zehn Minuten, gilt er als Kirchenleerer;
• predigt er kürzer, dann hat er sich schlecht vorbereitet;
• spricht er bei der Predigt laut, dann schreit er;
• spricht er normal, dann versteht man ihn nicht;
• besitzt er ein Auto, dann ist er zu weltlich gesinnt;
• besitzt er kein Auto, dann geht er nicht mit der Zeit;
• wenn er Hausbesuche macht, ist er nie zuhause;
• wenn er immer zuhause ist, macht er keine Hausbesuche;
• wenn er um Spenden bittet, ist er auf Geld aus;
• wenn er es nicht tut, hält er sich dafür zu vornehm;
• wenn er sich im Beichtstuhl Zeit nimmt, macht er es zu lang;
• wenn er es kurz macht, fertigt er die Leute ab;
• beginnt er die Messe pünktlich, dann geht seine Uhr vor;
• beginnt er etwas später, dann hält er die Gemeinde auf;
• renoviert er die Kirche, dann wirft er das Geld hinaus;
• tut er das nicht, dann lässt er alles verkommen;
• ist er jung, dann hat er keine Erfahrung;
• ist er alt, dann soll er sich bald pensionieren lassen;
• solange er lebt, hat er immer Leute, die alles besser wissen;
• wenn er stirbt, ist keiner da, der ihn ersetzt!
(Quelle:http://www.st-nikolaus-hagen.de/spirituelles/humor03.html)

An den Gottesdienst schloss sich eine Lichterprozession zum Marienküppel an, anschließend war geladen zum gemütlichen Ausklang in der Rhönklubhütte, an der zahlreiche Gemeindemitglieder teilnahmen.

 

„Firmung – beGEISTern“

„Welchen Grund gib es zur Firmung zu gehen? – Es gibt Geschenke! Von der Oma 50 Euro, von den Eltern noch etwas mehr – was braucht es mehr, so lebt`s sich gut und als junger Mensch kann man durchaus mal etwas mehr Geld gebrauchen als nur das Taschengeld! Das ist doch der handfeste Grund, um das Sakrament der Firmung zu Empfangen!? Welchen Grund sollte es sonst geben? Sicher darf ich mich über solche Geschenke freuen. Aber wenn die 50 Euro von der Oma ausgegeben sind, dann sind sie weg – unwiderruflich – weg.

Der Geist Gottes schenkt uns seine Gaben – vielleicht ist der Nutzen dieser Gaben erst einmal nicht offensichtlich wie die 50 Euro – doch wir nutzen sie ständig: Wenn jemand um Rat fragt, wenn wir jemanden trösten, wenn wir ein gutes Wort zusprechen, wenn wir eine Idee haben die anderen nützt, wenn wir da sind für Andere, wenn wir helfen, wenn wir Liebe schenken, wenn wir im Streit vermitteln und für Frieden sorgen... Diese Liste ließe sich weiter vielleicht unendlich fortführen.“ , so Pater Jens Watteroth zum Sakrament der Firmung. In der weiteren Predigt legte er die „Sieben Gaben des Geistes“ weiter aus und vertiefte diese Gaben wie wir sie verstehen und wie wir sie leben können. „Eines steht fest 50 Euro sind schnell weg, aber die Gaben des Heiligen Geistes werden mehr, sie gehen uns nicht aus und sie schenken Freude und um wie viel mehr ist tiefe Freude wert als 50 Euro?“, sagte Pater Jens.

Ein Experiment kann es verdeutlichen: Wie viele Obdachlose hast du auf unseren Straßen gesehen? Wie viele betteln um Geld? Hast du diese Menschen schon einmal angesprochen, sie gegrüßt, sie wahrgenommen und ihnen ein Lächeln geschenkt oder auch ihre Geschichte gehört? Das ist mehr wert als 50 Cent! - Probier es aus!


Nach dem Gottesdienst in der Rabanus-Maurus-Kirche schloss sich ein Gesprächskreis an, an dem zahlreiche Gottesdienstbesucher teilnahmen, so dass sich der Saal schnell füllte. Der Abend schloss mit einem Abendgebet -als „Evensong“ gestaltet- im Chorraum der Kirche. Dieser besondere Ort und die Beleuchtung luden zum verweilen und beten ein. „Ein Abend fürs Herz“, so Pater Martin Wolf, „Wir wollen in dieser Ruhe und in diesen Frieden nach Hause gehen, keine Mails mehr checken, keine Whatsapp mehr schreiben, lieber mit den Menschen um uns herum sprechen – so klang der Abend der Gemeindemission aus.


 

„Eucharistie – hingeben“

„Hast du schon einmal eine Rose verschenkt? Wie hat die Frau darauf reagiert? – Die Rose ist ein Zeichen für das was du mit der Rose ausdrücken willst – die Liebe, Zuneigung und Hingabe zu dieser einen Personen – Genau das ist das, was bei einem Sakrament passiert – Christus zeigt dir die Liebe, die Hingabe in der Eucharistie – es ist nicht nur einfach ein Zeichen dafür – nein das Brot ist tatsächlich Leib und der Wein tatsächlich Blut Jesu – du bist mit hineingenommen – so groß ist seine Hingabe – an uns, für dich.
Wenn du die Eucharistie empfängst bist du der Tabernakel Gottes – Gott ist tief in dir – kannst du das spüren? Wir Priester feiern die Messe – oft auch täglich – früher sagte man wir lesen die Messe, nein es ist mehr – wir feiern sie und wir sollen sie so feiern als ob die Messe die erste, die einzige und die letzte ist, die wir feiern– das ist eine Herausforderung. Wir Christen haben das sogenannte Sonntagsgebot – wenn der Gottesdienst nur zu einer Pflicht wird – wird es schwer, dann wird der Gottesdienst langweilig– nein es muss eine Sehnsucht sein, eine Sehnsucht zu dem lebendigen, liebenden Gott– dann bist du offen für die Botschaft und für das, was dir in der Eucharistie geschenkt wird..“
, so Pater Wolf in der Predigt.
Schon früh begann der Tag in der Cella St. Lioba mit anschließendem Frühstück. Zahlreiche Gemeindemitglieder nahmen das besondere Angebot war, den Tag bewusst einmal anders zu beginnen. Nachmittags trafen sich Familien, junge und alte Gemeindemitglieder zum Brotbacken am Backhaus – ganz im Zeichen des Eucharistiegedanken – und die älteren erzählten, welche Bedeutung das Brot für sie hat – es ist Lebenswichtig – noch immer gehört diese Speise zu den Grundnahrungsmitteln. Auch zum geistlichen Lauftreff kamen zahlreiche Gemeindemitglieder, um den geistlichen Impuls bei Bewegung wirken zu lassen.
Herzliche Einladung zu den nächsten Ereignissen in dieser Woche.

 

Tauferinnerung

 

"Christus - ein Gott wie wir"

Jugendtag

Unter dieser Überschrift stand der Nachmittag mit den Jugendlichen - Wir haben die Königswürde durch die Taufe empfangen. Als Zeichen dafür gestalteten die Jugendlichen Könige und Königinnen, die in der Rabanus-Maurus-Kirche zu sehen sind.

"Wir brauchen keine U-Boot-Christen", so Pater Martin Wolf, "die nur bei den Festen auftauchen und dann nicht mehr zu sehen sind - wir brauchen Christen, die in ihrem Alltag, das Christsein Leben und bezeugen. Die damit andere anstecken, menschen bei denen man spürt, hier bin ich richtig.

 

Freitag der Auftakt in St. Paulus

Eröffnung der Gemeindemission von St. Peter und St. Paul in der Pauluskirche
Der Gottesdienst zur Missionseröffnung war schon ein Highlight. Zu Beginn bekamen die Missionare P. Jens Watteroth und P. Martin Wolf eine Stola überreicht, als Zeichen dafür, dass sie nun berechtigt sind hier in unseren Gemeinden zu wirken, Sakramente zu spenden und seesorglich tätig zu sein. P. Jens Watteroth betonte in der ersten Missionspredigt den Slogan der Mission „Von Grund auf neu“ - „Erneuerung von innen - das ist auch ein Stück Arbeit - sich auf den Weg zu machen - Wer schon einmal gebaut hat weiß, wie mühselig eine Baustelle sein kann“ - als Zeichen dafür hielt der Prediger einen Spaten in die Luft. „Es bedarf Körpereinsatz vom ersten Spatenstich bis zur Vollendung der Baustelle. Gott traut es uns zu -hier in dieser Zeit- wir Leben im hier und jetzt - nicht irgendwann - Gott traut es uns jetzt zu. Trauen wir Gott zu, dass er uns unterstützt?, das er unsere Wege mitgeht? - Von Grund auf neu wollen wir uns in diesen Tagen auf den Weg machen. Viele Angebote laden ein, sich innerlich zu erneuern, uns aufbauen zu lassen mit IHM an der Seite.“, so Watteroth.
Nach der Messe brannten Lagerfeuer vor der Kirche, Getränke, etwas zu Essen und das Jugendorchester des Petersberger Musikvereins luden zum Verweilen und zum Austausch ein. Der Abend schloss mit einem Taize-Abendgebet in der Kirche, an dem zahlreiche Gemeindemitglieder und Gäste teilnahmen - die besondere Atmosphäre der Kirche vertiefte die Texte und persönliche das Gebet.
In der Woche der Gemeindemission wird der Turm der Rabanus-Maurus-Kirche in der Farbe blau des Missionslogos Abend für Abend erstrahlen.
Herzliche Einladung zu den weiteren Angeboten der Gemeindemission - alles weitere finden Sie auf www.st-peter.de

 

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Berufe der Kirche im Bistum Fulda