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Mini-Revival

Großes Messdienerrevival zum Kirchenjubiläum

„Rund um ein Tolles Fest.“ Meinte ein ehemaliger Messdiener, der in den 70ger Jahren als Messdiener in der Rabanus-Maurus-Kirche war. „Es ist einfach schön, so viele alte Bekannte zu treffen und alle im Messdienergewand – das ist einfach grandios – das hat wieder richtig Spaß gemacht –Danke!“, so freute sich ein anderer. Rund 70 ehemalige Messdiener sind der Einladung der Kirchengemeinde gefolgt und waren beim großen Messdienerrevival in Petersberg dabei. Die Gruppengemeinschaft der Messdiener vom Petersberg ist immer noch ungebrochen.


Auch eine Zahl ehemaliger Kapläne fanden den Weg zum Petersberg, um die Festmesse mitzufeiern. Nach dem Gottesdienst lud der Pfarrgemeinderat zu einem kleinen Essen, sowie vielfältigen Aktivitäten ein; Turmbesteigung, Orgelführung und eine Bildershow der Messdiener, sowie vom Bau der Kirche standen auf dem Programm. Auch eine Rätselwand mit allen Kaplänen, ihre Namen und Jahreszahlen sollten zugeordnet werden. Dieses Rätsel war gar nicht so einfach, wie sich herausstellte, machte aber den Besuchern viel Spaß.


Sogar der erste Pimiziant, Pfarrer Hartmann, der in dieser Kirche seine Primiz gefeiert hat, lies es sich nicht nehmen, bei diesem Gottesdienst dabei zu sein. Auch der Küster, Herr Reith, wurde nach weit über 50 Jahren Dienst in der Rabanus-Maurus-Kirche nun verabschiedet. Fast alle ehmaligen Messdiener waren ihm bekannt. „Mit manchen lief es besser, mit manchen hatte man seinen Schaff“, war sein Resultat mit einem Lächeln im Gesicht. Pfarrer Kremer bedankte sich für diesen langen und treuen Dienst. „Wo findet man so was heute noch.“, meinte er. Mit diesem Fest hat die Gemeinde das Weihejubiläum würdig gefeiert und auch gleichzeitig die Liobawoche eingeläutet.

Hier sammeln wir eure Erlebnisse der letzten 60 Jahre messdiener in St. Peter - wir freuen uns auf eure Geschichten!

Hanns-Rudolf - 28. Mai 2017

Gerne erinnere ich mich an Ostersonntage, an denen nach der 7:45 Uhr Messe im Garten des alten Pfarrhauses mit Pfr. Weigand Ostereier gesucht wurden.


Thomas - 11. Juni 2017

Meinen ersten Messdienerdienst habe ich in einer Frühmesse an einem Wochentag bei Pfarrer Weigand geleistet. Ich bin aus der Kirchenbank einfach in die Sakristei (damals noch hinter der "Altorgel" ) und habe gesagt, ich wolle Ministrant sein. In den werktäglichen Frühmessen war das nicht vorgesehen. Pfr. Weigand war verdutzt/erfreut. Da ich damals noch sehr klein und nicht sehr kräftig war sagte ich ihm, das schwere Messbuch müsse er nach der Lesung aber selbst auf die andere Alterseite heben, was er dann auch tat.

Thomas - 20. Juni 2017

Es war eine tolle und erlebnisreiche Zeit, ob auf den Ausflügen nach Limburg, Lourdes oder Rom. Besonders  in Erinnerung bleiben die 7:45 Uhr Sonntagsmessen in der Liobakirche mit Pfr. Weigand. Die Messdieneroma Resi war ja oftmals etwas ruppig, konnte aber auch wirklich nett sein, wenn man mit mir alleine war. Eines Tages ist sie mal mit mir auf den Dachboden der Liobakirche gestiegen und hat mir ein Nest eines Turmfalken mit frisch geschlüpften Jungen gezeigt.

Dirk - 22. Juni 2017

In einer Osternacht hatte ich Weihrauchdienst am "Fässchen". Ich wollte gerade ein Kohlenstück anzünden, als mir eine "ungeheuer wichtige" Frage  einfiel, die ich Pfarrer Jüngst unbedingt noch zum Ablauf stellen musste. Also ging ich mit dem Kohlenstück in der Zange zum Pfarrer, der gerade im REINWEISSEN Messuntergewand, den Rücken zu mir gewandt mit dem Organisten etwas absprach. Als ich direkt hinter dem Pfarrer stand, sagte dieser zum Organsiten: "Die Orgel muss genau dann einsetzen, wenn ich die Arme ausbreite." Sprach´s und breitete just in diesem Augenblick zur Veranschaulichung die Arme aus. Die Folge war ein satter, dicker schwarzer Kohlestrich entlang des rechten Unterärmels. Pfarrer Jüngst hatte zum Glück nichts bemerkt, bei mir saß der Schreck jedoch so tief, dass die ach so wichtige Frage ganz schnell vergessen war und ich mich schon mal so schnell und unauffällig wie möglich an meine Position zum Auszug stellte.

Ulrich - 17. August 2017

Die Lourdes-Wallfahrt 1988 war ein besonderes Highlight in vielfacher Hinsicht. Dass wir Messdiener an der großen Sakramentsprozession im Messdienergewand teilnehmen durften, was die "Frauen am Weg" (unsere Mütter und Maria Vogel, die mit ihren legendären Verbindungen in Lourdes so manches möglich machte) zu Tränen rührte, war sicher etwas ganz besonders bewegendes Erlebnis.  
Maria Vogel hatte auch arrangiert, dass einer aus unserer Gruppe bei der abendlichen großen Lichterprozession zu den Vorbetern des Rosenkranzes gehörte. Wir alle waren sehr gespannt und nervös, ihn über Lautsprecher auf dem großen Oval zu hören.Er war es wohl auch, denn als er an die Reihe kam, begann das Ave Maria nämlich nicht mit "Gegrüßet seist Du Maria", sondern mit "Sei gegrüßet Maria..."

Rainer - 23. August 2017

Zu meiner Zeit fand die Messdienerstunde auch in der Sakristei statt. Dabei standen wir um den großen Tisch herum oder saßen gar darauf.  Natürlich wurde auch gequatscht. Dies wurde dem damaligen Kaplan Roth, ein "schlagfertiger" Mann, einmal anscheinend zu viel. Er ging auf den "großen Redner" zu, blieb vor ihm stehen, holte aus und schlug zu. Es war ein Volltreffer. Die Backpfeife streckte das Opfer zu Boden und es herrschte sofort Ruhe. Ich rappelte mich aber wieder auf und folgte nun konzentriert den Ausführungen unseres Kaplans, der anscheinend mehr das Alte  als das Neue Testament  zur Grundlage seines Glaubens machte.

Ralph - 27. August 2017

Für mich unvergessen waren eigentlich alle Zeltlager aber am meisten erinnere ich mich gerne zurück an unser Wochenende in Nösperts!  Unvergessen mit so viel Liebe vorbereitet und zelebriert Radio Nösperts!    Ich bereue keinen Moment in dem ich dabei sein durfte sowohl am Altar wir auch hinter den Kulissen! Ein tolles Gemeinschaftsefühl,  dass sehr viele Spuren bezüglich Glauben aber auch Freundschaft hinterlassen hat! Um so mehr freue ich mich an diesem Tag, sofern es möglich sein wird, mit meinem Sohn,der in diesem Jahr neu zum Messdiener ernannt wurde ,einmal im Leben am Altar zu stehen!

Ewald - 5. September 2017

Als neben der Rabanus-Maurus-Kirche noch der provisorische Glockenturm stand, waren vor den Gottesdiensten die Messdiener beauftragt am Seil zu ziehen und die Glocke zu läuten. Es war ein Ansporn, die Glocke soweit in Bewegung zu bringen, dass sie den oberen Querbalken des Turms berührte. Dabei gab es immer einen Ruck durch den Glockenturm. Das ging soweit, dass sich eines Morgens beim Läuten der Glockenstuhl aus dem Boden löste und leicht in Schieflage gerat. Gott sei Dank sahen es drei Männer, die auf dem Weg zur Kirche waren, und haben geholfen ihn wieder in Waage zu bringen.


Früher stand eine provisorische Orgel auf der Seite der Sakristei – Wenn man Weihrauchdienst hatte, war es nicht üblich in die Sakristei zu, diese war verschlossen. Hinter der Orgel war ein Vorhang – dort hielten wir uns auf. Einmal haben wir während der Messe hinter dem Vorgang geknobelt und wurden immer lauter, so dass bei einem Orgelstück, der Organist das Stück unterbrach und hinter die Orgel kam. Da gab es nach damaligen Regeln eine Ansage; dann ging die Messe weiter.


Bei Einer Firmung durfte ich den Bischofstab von Bischof Bolte halten. Dabei wurde es mir schwarz vor Augen und fiel um – es muss einen wahnsinns Schlag gemacht haben, als der Bischofsstab auf den Steinboden knallte.


Als ich bei einer Hochzeit diente, wurde mir ebenfalls schlecht, ich wollte in die Sakristei gehen, aber da wurde es mir schwarz vor Augen. Als ich wieder zu mir kam lag ich in der Sakristei auf den Tisch – neben mir die Braut – vor Schreck, als sie sah, dass ich umfiel, ist auch sie in Ohnmacht gefallen. Nachdem wir wieder zu uns gekommen waren, ging die Messe weiter.

Thomas - 6. September 2017

Meine Zeit war eigentlich schon vorbei, wir waren bereits 18 als wir eines Nachts auf den eingezäunten Kirchturm der Rabanus Maurus Kirche kletterten. Es knarrte und knirschte, was Pfarrer Jüngst bemerkte und er daraufhin rauskam. Wir oben, er unten -  rufend. Was blieb uns anderes übrig als reumütig wieder runter zu klettern. Als 'Strafe' verdonnerte er uns am nächsten Sonntag nochmal als Messdiener den Gottesdienst  zu besuchen.

Stefan - 19. September 2017

Kommen kann ich leider nicht, ich bin am Sonntag im Kirchendienst in Kassel, wo ich als Sozialpfarrer arbeite. Von der Idee bin ich begeistert! Zum 10jährigen Messdienerjubiläum gab es damals eine Urkunde für die Kollegen und mich. Ich erinnere mich an Super Zeiten! Aber schon vorher durfte ich was lernen: Als für viele Jahre der letzte Kaplan aus der Gemeinde ging, da habe ich mich getraut an der Pfarrhaustüre zu klingeln und als junger Ministrant dem beliebten Geistlichen "Auf Wiedersehen" zu sagen. Unbeholfen habe ich gefragt: "Wer macht denn jetzt den Messdienerplan, Herr Kaplan" Er hat da nur gesagt: "Na, Du doch jetzt". So also geht Kirche, mit Menschen, die Verantwortung abgeben und solche, die sie annehmen... Danke für gute Jahre am Petersberg in St. Peter!

 

Eindrücke aus dem "Käs'Blatt" - die Messdienerzeitung von 1985 Ausgabe 4/85.


Danke fürs zur verfügung stellen!

 

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Ihr Jan Kremer, Pfr. 

 

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