Kirchen

Cella St. Lioba

Liobaschwestern

Die Gemeinschaft der Benediktinerinnen von der Hl. Lioba wurde gegründet von Maria Benedikta Föhrenbach in Freiburg im Breisgau. Angesichts der großen Not nach dem Ersten Weltkrieg erwachte in ihr die Berufung zu einer Lebensform, in der gweihte Frauen klösterliches Leben und apostolischen Dienst miteinander verbinden.

Nach leidvollem Ringen um deren Gestalt, wurde ihr am Fest Epiphanie 1920 klar: Dieses Werk soll benediktinsche Lebensform mit sozialer und pastoraler Tätigkeit vereinen - ,,ora et labora" in zeitnaher Ausprägung.Das Lob Gottes in der Feier der Eucharistie und im Stundengebet der Kirche soll die tragende Kraft sein für den Einsatz in der Welt. Zur Patronin wählte die Gründerin die heilige Lioba, die es in ihrer Zeit verstanden hat, Gebet und Arbeit miteinander in Einklang zu bringen. Ihre gelebte Liebe ist uns Vorbild.

Unser Auftrag:
Unter der Führung des Evangeliums Gott suchen, Ihn lobpreisen und Christus dienen in seinen Brüdern und Schwestern, den jungen Menschen in Schule und Kindergarten, den alten und kranken Menschen in vielfältigen Formen der Seelsorge und Fürsorge.

Die Regel des heiligen Ordensvaters Benediktus ist die verbindliche Lebensweisung der Schwestern:

  • Wahrhafte Gottsuche in Gemeinschaft.
  • Der Liebe zu Christus nichts vorziehen.
  • Ora et labora! - Einen Tagesrhythmus leben, der durch ausgewogenen Wechsel 
  • von Arbeit und Gebet Gott zum Mittelpunkt des Lebens macht.
  • leben aus dem Wort Gottes (Geistliche Lesung - Meditation - Bibelteilen).
  • Offenheit für die Nöte der Welt und apostolischer Dienst nach innen und außen.
  • Einfacher Lebensstil - Solidarität.
  • Gastfreundschaft - Bereitschaft, Leben in vielfältiger Form miteinander zu teilen.


Vom Priorat Freiburg wurden wir Schwestern ausgesandt, um an der Verehrungsstätte unserer Patronin das Apostolat der Präsenz zu leben. Wir möchten in der Grabeskirche der Hl. Lioba auf dem Petersberg (mit ihrer Krypta eine der ältesten Glaubensstätten unseres Landes) zu Gebet (Stundengebet der Kirche und Anbetung), Sakristeidienst und als Ansprechpartner für Pilger und Kirchenbesucher da sein. Wir möchten mit unserer Präsenz die Menschen aufmerksam machen auf eine Frau der Kirche, die unserer Zeit Orientierungshilfe und Inspiration sein kann. Durch unser Dasein möchten wir zusammen mit der Gemeinde bezeugen, dass die Wirkkraft der heiligen Lioba auch heute noch lebendig erfahrbar ist. Wir möchten Menschen einladen, hierher zu kommen, um in gläubiger Begegnung mit der heiligen Lioba, einer der Mütter des christlichen Glaubens in unserem Land, Stärkung für den eigenen Glauben zu gewinnen.

 

Einweihung der Cella St. Lioba
Nicht nur die Sanierung der Liobakirche galt es in den vergangenen Jahren zu schultern, sondern auch den Umbau und die Neugestaltung der alten Orangerie unterhalb der Liobakirche zur Cella St. Lioba: pünktlich zur Eröffnung der Liobawoche kann das Gebäude den Segen erhalten und den Liobaschwestern zur Nutzung übergeben werden.


Direkt im Anschluß an das Pontifikalamt in der Liobakirche gehen wir in gemeinsamer Prozession um die Kirche zur Cella St. Lioba, um diese dann durch unseren Diözesanbischof einweihen zu lassen. Ganz herzlich sei an dieser Stelle den Benediktinerinnen von der heiligen Lioba (Liobaschwestern) für ihr nun schon über zehnjähriges Engagement hier am Petersberg gedankt. Gerade die letzten 3 Jahre, in denen die Liobakirche geschlossen und die Cella geplant und gebaut wurde, waren für die Schwestern keine leichten Jahre. Mit viel Sachverstand und Engagement haben sie sowohl die Arbeiten an der Liobakirche, als auch die Umbauarbeiten an der Orangerie begleitet. Stets für den Gottesdienstraum das Beste fordernd, so Bescheiden sind ihre Ansprüche für den privaten Wohnraum.
Benediktinische Tradition am Petersberg kann nun in Gebet und Arbeit (ora et labora) weitergeführt werden. Herzlich laden die Schwestern zur Teilnahme an Gebetszeiten in der Kapelle der Cella St. Lioba ein. Es besteht mittwochs die Möglichkeit von 17.00 – 18.00 Uhr zur stillen Anbetung des Allerheiligsten mit abschließender Messfeier um 18.00 Uhr in der Kapelle der Cella.

Personelle Veränderungen innerhalb der Ordensgemeinschaft hat es gegeben: Schwester Hildegard, der wir zu großem Dank für ihr Engagement in der Gemeinde und bei den Bauarbeiten verpflichtet sind und die mit ihrer direkten und herzlichen Art Ansprechpartner und als Referentin gefragt war, wird in das Mutterkloster nach Freiburg-Günterstal zurückberufen, um dort unter anderem den Klosterladen zu versorgen. Neu in der Gemeinschaft am Petersberg sind Schwester Rut Maria und Schwester Eoliba, die fortan die

Leitung der Cella St. Lioba von Schwester Maria Assumpta übernommen hat. Schwester Maria Assumpta leitete bisher die Gemeinschaft der Cella und hat mit viel Sachverstand und Energie alle ihre Kräfte zum Wohl der Cella und der Dinge rund um die Liobakirche eingesetzt. Herzlichen Dank!


Geschichte und Aufgaben
Die Benediktienerinnen von der Hl. Lioba leben nach der Ordnung des Hl. Benedikt
im missionarischen Geist der Hl. Lioba.

 

Kontakt:
Cella St. Lioba
An Sankt Peter 1
36100 Petersberg
Tel. 0661/62279

 

Klosterleben kennenlernen

Wir Benediktinerinnen von der Hl. Lioba haben für das Mutterhaus in Freiburg eine eigene Noviziatsseite.
Wir bieten interessierten Frauen die Möglichkeit sich zu informieren und  das Ordensleben kennenzulernen.

 

Wir begrüßen Sie herzlich
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der Pfarrei St. Peter, Petersberg
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Berufe der Kirche im Bistum Fulda